Tipps für Angehörige
Oft fühlen sich Angehörige hilflos und leiden, wenn jemand zu viel trinkt oder konsumiert. Wir unterstützen Sie mit Tipps und individuellen Strategien.
Ansprechen
Äussern Sie Ihre Sorgen aber vermeiden Sie Vorwürfe. Fragen Sie nach den Gründen. Machen Sie keine Vermutungen zum Konsum. Sprechen Sie nur das an, was Sie beobachten, so zum Beispiel auch die Auswirkungen des Konsums.
Unterstützen
Vielfach wollen Betroffene keine Hilfe annehmen. Fragen Sie die betroffene Person, was Sie für diese Person tun können. Trotz Sucht für eine Person da zu sein, ist eine grosse Unterstützung. Wichtig ist jedoch eine gesunde Abgrenzung. Sie sind nicht verantwortlich für eine Veränderung.
Für sich sorgen
Es gibt leider keine Garantie, dass Sie das Verhalten der von Sucht betroffenen Person in die gewünschte Richtung beeinflussen können. Das kann für nahestehende Personen sehr belastend sein. Vergessen Sie deshalb nicht, für sich selbst zu schauen: Was tut Ihnen gut? Was haben Sie früher gerne gemacht?
Professionelle Unterstützung
Holen Sie sich Hilfe und sprechen Sie darüber. Bei uns sind die Gespräche vertraulich und kostenlos. In einem persönlichen Gespräch zeigen wir Möglichkeiten auf, wie Sie sich verhalten oder ein Thema ansprechen können, wo Sie Grenzen setzen dürfen und wie Sie für sich selbst sorgen können.