Eine Dienstleistung der Aargauischen Stiftung Suchthilfe ags.

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Tipps für Angehörige

Angehörige sind bei einem Suchtproblem immer mitbetroffen und leiden oft sehr darunter. Wir unterstützen Sie mit Tipps und individuellen Strategien.

Ansprechen

Einen betrunkenen Freund auf seinen Alkoholkonsum anzusprechen braucht Mut - kann aber ein wichtiger Schritt zur Veränderung sein.

Äussern Sie Ihre Sorgen, Wünsche und Beobachtungen und vermeiden Sie Vorwürfe oder Vermutungen zum Konsumverhalten. Gehen Sie dabei von sich aus. Erzählen Sie, was Sie bedrückt und was Sie sich wünschen und nicht, was die andere Person machen soll.

Oftmals sind solche Gespräche nicht einfach und bringen nicht sofort das Erwünschte. In einer persönlichen Beratung können Sie Ihr Vorgehen ganz konkret mit einer Fachperson abstimmen.

 

Unterstützen

Wenn Sie der betroffenen Person helfen wollen, fragen Sie nach, welche Unterstützung sie braucht.

Vielfach nehmen Betroffene jedoch keine Hilfe an - Angehörige fühlen sich „hilflos“. Wir zeigen Ihnen Unterstützungsmöglichkeiten auf, welche bevormundende oder suchtbegünstigende Muster vermeiden.

 

Für sich sorgen

Es gibt leider keine Garantie, dass Sie das Verhalten der von Sucht betroffenen Person von heute auf morgen in die gewünschte Richtung beeinflussen können. Das kann für nahestehende Personen sehr belastend sein.

Vergessen Sie nicht, für sich selber zu schauen: Was tut Ihnen gut? Auf welche Aktivitäten haben Sie Lust? Was haben Sie früher gerne gemacht? Sie haben das Recht, Ihr Leben zu geniessen und ein Leben neben dem Suchtproblem zu führen. Wir helfen Ihnen dabei, die eigenen Bedürfnisse wieder stärker wahrzunehmen. 

 

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Tipps für Angehörige:

  1. Ansprechen
  2. Unterstützen
  3. Für sich sorgen