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Eine Dienstleistung der Aargauischen Stiftung Suchthilfe ags.

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Sucht und häusliche Gewalt

"Er hat halt gesoffen, und wenn er nach Hause kam, hat er immer rumgeschrien,
nichts war recht, wir versuchten alle still zu sein, aber das nützte nichts. Wir kamen
einfach "drunter". Am meisten hat es mein Mami getroffen, sie hat er dann schon –
wie man so sagt – spitalreif geprügelt. Meine Nase war auch schon gebrochen.
Aber zum Arzt ging ich nie. Man kann ja nicht sagen, dass das der Vater gemacht
hat."
Jasim, 22 Jahre alt, im Film "Risikokinder – Bleibe stark, egal was passiert"
Quelle: Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich

Haben Sie betroffene oder angehörige Klienten/-innen, die sowohl von häuslicher Gewalt wie auch von problematischem Konsum oder Sucht betroffen sind? Fällt es Ihnen schwer, beiden Tabuthemen gerecht zu werden? Wo setzen Sie an?

Wir unterstützen Sie, diese Herausforderung professionell zu lösen. Nehmen Sie mit unserer Beratungsstelle in Ihrer Region oder der Anlaufstelle gegen Häusliche Gewalt AHG Kontakt auf. Gerne dürfen Sie die betroffenen Personen auch direkt mit uns vernetzen.

 

Weiterführende Informationen:

 Merkblatt „DAS DOPPELTE TABU: Merkblatt für Fachpersonen im Kanton Aargau zur Dualproblematik Häusliche Gewalt und Sucht“ (PDF, 10 Seiten)
Das Merkblatt zeigt auf, wie im Kanton Aargau die Intervention gegen häusliche Gewalt und die Unterstützung im Suchtbereich organisiert sind und welche Möglichkeiten es gibt, Betroffene adäquat zu beraten und zu unterstützen. Ziel ist, die Zusammenarbeit beider Bereiche zu fördern. Damit soll die Unterstützung von Personen verbessert werden, die von häuslicher Gewalt und Sucht direkt oder indirekt betroffen sind – als Partnerin oder Partner, Angehörige oder Kind.
Die Suchtberatung ags hat bei der Ausarbeitung des Merkblattes mitgewirkt.

17.5.2017
Ab 2018 entsteht mit der Integrierten Versorgung ein wohnortnahes, multidisziplinäres und professionelles Suchthilfesystem im Kanton Aargau.